Peter Seidel gewinnt Eröffnungsscheibe
Königsproklamation und
Preisverteilung am Volksfest

Eichstätt (mr) Zum ersten Mal in seiner 80jährigen Geschichte des
Schützengaus Eichstätt wird ein Gauschießen in Eigenregie aller 42 Vereine
durchgeführt. Nachdem bekannt war das für 2008 kein Schützenjubiläum bei den
Gauvereinen ansteht und somit auch kein Ausrichter für das 54. Gauschießen 2008
gefunden werden konnte, hat sich die Gauverwaltung dieser Herausforderung
gestellt. Das besondere daran ist, das alle bis auf zwei Vereine an ihren
eigenen Heimständen antreten werden. Lediglich die Bogenschützen haben in
Gungolding einen zentralen Ort mit festgelegten Schießterminen.
Einmalig war es am vergangenen Sonntag, das die Schützenmeister der Vereine
zusammen mit der Gauverwaltung an diesem Eröffnungsschießen teilgenommen haben.
Unter den
Teilnehmern konnte Gauschützenmeister Karl Renn auch
Gauehrenmitglied Adolf Gerich willkommen heißen. Witzig

und unterhaltsam führte der Gausportleiter Hans Thomas
bei Kaffee und Kuchen durch das Nachmittagsprogramm. Als erste durften neben der
Gauspitze Karl Renn und Hans Thomas das Gauehrenmitglied Adolf Gerich, das
Ehrenmitglied der SG Jura-Alp Pollenfeld Andreas Spiegel und der dienstälteste
Schützenmeister Josef Kleinhans von der SG Adelschlag ihr Glück versuchen. Das
Glück des tüchtigen hatte letztendlich der stellvertretende Gausportleiter Peter
Seidel. Er gewann die handbemalte Eröffnungsscheibe. Bei den Damen sicherte sich
die passive Schützin Rita Gerich ein Weingeschenk.
Anlässlich des Gaujubiläums hat sich die Sportleitung entschlossen eine mit 150
Preisen wohl ausgestattete Jubiläumsscheibe in das Schießprogramm aufzunehmen.
Der erste Preis ist eine viertägige Fahrt nach Berlin für 2 Personen
im Wert von
600 Euro. Mit fünf Meistbeteiligungspreisen erhoffen
sich die Verantwortlichen
auch auf eine positive Resonanz. Ein Besuch des Bayerischen Landtages in München
und die Besichtigungen der Brauereien Hofmühle und Gutmann für jeweils 50
Personen sind wohl Anreiz genug. Interessant wird sicherlich auch die
Zufallsscheibe sein, bei der 50 Prozent der Einlage für die Jugendarbeit
verwendet wird. Am letzten Schießtag wird vom Gauehrenmitglied Adolf Gerich ein
Schuss mit dem Luftgewehr abgegeben. Wer dem Tiefschuss am nächsten kommt
sichert sich den Rest der Zufallsscheibeneinlage. Einen geschichtlichen
Charakter bekommt das wohl gelungene Schießprogramm mit der Darstellung aller
Gaukönige ab 1954. Insgesamt hat das Gauschießen ein Preisvolumen von fast 15
000 Euro. Die Preisverteilung und die Proklamation der Könige werden am
Eichstätter Volksfest ihren würdigen Rahmen erhalten.
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